Mauthausen – Geteilte Erinnerungen

Musikalische Gestaltung der Ausstellung „Mauthausen – Geteilte Erinnerungen“
Freitag, 8.5.2026, 19 Uhr
Rudolf-Koller-Saal der kurfürstlichen Reitschule (VHS, Hallstr. 5)

Die Ausstellung „Mauthausen – Geteilte Erinnerungen“ wird vom Centro Español de Ingolstadt organisiert. Anhand von Zeugenaussagen und Fotografien wird das leidvolle Leben von Juden und spanischen Republikaner/-innen im KZ-Mauthausen nachgezeichnet. Dort, im größten Konzentrationslager Österreichs, waren bis zu 7.200 Spanier/-innen in Gefangenschaft, von denen ca. 5.000 nicht überlebten.
Ziel der Ausstellung ist die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus, insbesondere an die spanischen Republikaner/-innen, sowie der Kampf gegen das Vergessen der Verbrechen, die im Konzentrationslagersystem Mauthausen-Gusen begangen wurden. Menschen, die im Lager gelitten haben, werden ebenso gewürdigt wie die unterstützende Arbeit von Opferverbänden und Nachkommen der Häftlinge.
Die Ausstellung „Mauthausen – Geteilte Erinnerungen“ wurde von der spanischen Botschaft in Wien zum 79. Jahrestag der Befreiung organisiert und 2024 in Zusammenarbeit mit der KZ-Gedenkstätte Mauthausen in Baracke 11 des ehemaligen Konzentrationslager eröffnet. In Ingolstadt wird die Ausstellung vom Centro Español de Ingolstadt organisiert.
Die Ausstellung ist nur am Freitag Abend, den 8.5.2026 zu sehen. Die Ausstellung wird um 19 Uhr eröffnet. Der Eintritt ist frei.
Das Symphonische Salonorchester Ingolstadt unter der Leitung von Walter Kiesbauer fühlt sich geehrt, diese Ausstellung musikalisch zu umrahmen. Die Kompositionen wollen den ernsten Charakter der Ausstellung auf emotionaler Ebene widerspiegeln. Die Stücke sollen das Entsetzen und die Scham, die Trauer und die Traurigkeit mit der Sprache der Musik ausdrücken.